Datum: 16. Juni 2026 um 22:15 Uhr
Alarmierungsart: Apager, DME, Sirene
Einsatzort: Aschaffenburg Mitscherlichweg
Einsatzleiter: Benjamin Schäfer (GF-Dammbach) | AB Kater 13/1 (Einsatzleitung) | Aschaffenburg 4 (Einsatzleiter)
Mannschaftsstärke: 6 (Dammbach)
Einheiten und Fahrzeuge:
- Feuerwehr Dammbach: HLF Dammbach 40/1 | AB-DA 401
- Feuerwehr Aschaffenburg: Dlk 23/12 Aschaffenburg 1/30/2 , ELW1 Aschaffenburg 1/12/1 , Florian Aschaffenburg 4 , GW Aschaffenburg 1/52/1 , GW Aschaffenburg 1/55/1 , Hlf 20 Aschaffenburg 1/40/1 , Hlf 20 Aschaffenburg 1/40/2 , Hlf 20 Aschaffenburg 3/40/1 , Hlf 20 Aschaffenburg 8/40/1 , Kdow Aschaffenburg 1/10/2 , LF 10 Aschaffenburg 1/41/1 , LF20 Aschaffenburg 3/41/1 , Lf20 Kats Aschaffenburg 4/41/1 , MTW Aschaffenburg 8/14/1 , MZF Aschaffenburg 3/11/1 , MZF Aschaffenburg 4/11/1 , WLf Aschaffenburg 1/35/1 , WLf Aschaffenburg 1/35/2
- Feuerwehr Bessenbach: ELW 1 Bessenbach 12/1 , HLF Bessenbach 42/1
- Feuerwehr Großostheim: WLF Großosheim 35/2
- Feuerwehr Kleinkahl: HLF 10 Kleinkahl 42/1
- Feuerwehr Mainaschaff: ELW 1 Mainaschaff 12/1 , HLF 20 Mainaschaff 40/1
- Feuerwehr Schöllkrippen: HLF 20 Schöllkrippen 40/1 , MZF Schöllkrippen 11/1
- Feuerwehr Stockstadt am Main: ELW Stockstadt 12/1 , HLF 20 Stockstadt 40/1 , TLF 3000 Stockstadt 21/1
- Kater Aschaffenburg 13/1
Einsatzbericht:

Daten aus Apager
Daten stammen aus dem Apager
Bericht
Am Dienstagabend wurden wir im Rahmen der überörtlichen Hilfeleistung über den Landkreislöschzug 8 gemeinsam mit der Feuerwehr Bessenbach zur Unterstützung nach Aschaffenburg alarmiert. Anlass war ein ausgedehnter Kellerbrand in einem Wohnkomplex im Bereich Mitscherlichweg und Siemensweg.
Bereits am Nachmittag war dort ein Feuer in einem zusammenhängenden Kellerkomplex ausgebrochen, der mehrere Mehrfamilienhäuser miteinander verbindet. Durch die starke Rauchentwicklung und die Ausbreitung des Brandrauchs mussten zahlreiche Bewohner in Sicherheit gebracht werden. Die Einsatzkräfte verhinderten durch eine schnelle und umfangreiche Brandbekämpfung eine weitere Ausbreitung des Feuers auf die darüberliegenden Wohnbereiche. Insgesamt wurden mehrere Personen leicht verletzt, ein Teil davon musste zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert werden. Die Brandursache ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei.
Unsere Aufgabe bestand darin, die örtlichen Kräfte bei den langwierigen Lösch- und Nachlöscharbeiten zu unterstützen sowie Personalreserven für den anhaltenden Einsatz bereitzustellen. Gemeinsam mit den eingesetzten Feuerwehren aus Stadt und Landkreis wurde die Einsatzstelle bis in die Nachtstunden abgearbeitet.
Der Einsatz zeigte erneut die Bedeutung der überörtlichen Zusammenarbeit und der schnellen Unterstützung durch die Feuerwehren des Landkreises bei größeren Schadenslagen.