Am Sonntag, den 01.03.2026, ereignete sich in den frühen Morgenstunden gegen 04:15 Uhr ein schwerer Dachstuhlbrand in einem als Gaststätte mit angeschlossener Pension genutzten Gebäude in der Dorfstraße von Eschau/Hobbach. Die Meldung über deutliche Rauchentwicklung und Feuerschein führte zu einer großangelegten Alarmierung der umliegenden Feuerwehren.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zeigte sich die Lage dramatisch: Dichter Qualm quoll aus dem Dachbereich des Gebäudes, Flammen hatten sich bereits in das Dachwerk ausgebreitet. Die eingesetzten Kräfte gingen unmittelbar zur Brandbekämpfung über.
Nach bisherigen Erkenntnissen befanden sich zum Zeitpunkt des Feuers neun Personen im Gebäude. Diese konnten sich noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbstständig ins Freie retten und wurden umgehend medizinisch durch den Rettungsdienst und einen Notarzt gesichtet. Eine Person zog sich bei der Flucht leichte Verletzungen zu und wurde ambulant behandelt. Weitere Personen blieben unverletzt.
Die Brandbekämpfung stellte sich aufgrund der Lage im Dachstuhl und der Größe des Gebäudes zunächst schwierig dar. Es wurde ein umfassender Außenangriff gefahren, bei dem unter anderem zwei Drehleitern eingesetzt wurden, um die Flammen von oben zu bekämpfen und das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen konnte eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile sowie auf benachbarte Objekte verhindert werden. Anschließend folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten, die aufgrund versteckter Glutnester und der komplexen Dachkonstruktion über einen längeren Zeitraum andauerten.
Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich angesetzt. Die exakte Schadenshöhe sowie die Ursache des Brandes sind derzeit Gegenstand laufender polizeilicher Ermittlungen, die noch in der Nacht aufgenommen wurden.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Dammbach, Heimbuchenthal (Drehleiter), Sommerau und Eschau, unterstützt vom Rettungsdienst samt Notarzt. Zusätzlich waren Mitglieder der Kreisbrandinspektion Miltenberg vor Ort, um die Einsatzmaßnahmen zu koordinieren und zu unterstützen. Insgesamt waren knapp 70 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle tätig.