04-2026 | Übung Alternative Antriebe

KI-Bild @Feuerwehr Dammbach | @ Admin


ThemaAlternative Antriebe
ReferentRoland Noll & Max Zenker
DatumMontag 16.03.2026
von19:30 Uhr
bis21:00 Uhr
Übungsnummer04-2026
ÜbungsortFeuerwehrhaus Dammbach

Übungsbericht

Am heutigen Übungsabend der Feuerwehr stand das Thema „Alternative Antriebe bei Fahrzeugen“ im Mittelpunkt. Nach der Begrüßung der anwesenden Kameradinnen und Kameraden durch Benjamin Schäfer übernahm Roland Noll den theoretischen Teil der Ausbildung.

Zu Beginn erläuterte Roland die verschiedenen Arten alternativer Fahrzeugantriebe und deren aktuelle Verbreitung. Dabei wurde deutlich, dass vor allem Elektrofahrzeuge und Hybridfahrzeuge inzwischen einen großen Anteil ausmachen und im Straßenverkehr immer häufiger anzutreffen sind. Anschließend ging er auf die Unterschiede zwischen Hybridfahrzeugen und reinen Elektrofahrzeugen ein.

Ein weiterer wichtiger Punkt war das Erkennen von Fahrzeugen mit alternativem Antrieb. Hierbei wurde erklärt, worauf Einsatzkräfte achten müssen, welche Kennzeichnungen vorhanden sein können und wo sich beispielsweise Notabschaltungen und Sicherheitseinrichtungen befinden.

Darüber hinaus wurde das richtige Verhalten an der Einsatzstelle besprochen. Roland stellte dabei unter anderem die AUTO-Regel sowie die GAMS-Regel vor, die als Orientierung für ein sicheres Vorgehen dienen. Ebenso wurde gezeigt, wo Einsatzkräfte Informationen über ein Fahrzeug finden können, beispielsweise über Rettungskarten oder spezielle Datenbanken.

Ein besonderes Augenmerk lag auf den Gefahren von Hochvoltsystemen. Dabei wurde vermittelt, dass Hochvoltleitungen grundsätzlich orange gekennzeichnet sind und für Einsatzkräfte eine erhebliche Gefahr darstellen können. Roland erläuterte die möglichen Spannungen und Stromstärken, die in solchen Systemen anliegen können, sowie die daraus resultierenden Risiken.Auch die Gefahren von Hochvoltbatterien wurden intensiv behandelt. Neben der elektrischen Gefahr wurde insbesondere auf die Risiken bei einem Batteriebrand eingegangen. Hierbei können unter anderem giftige Gase entstehen, die für Einsatzkräfte und Betroffene eine zusätzliche Gefahr darstellen.

Im weiteren Verlauf erklärte Roland die Arbeitsweise von Elektro- und Hybridfahrzeugen, mögliche Gefahrenquellen im Einsatz sowie wichtige Schwerpunkte beim Vorgehen an verunfallten Elektrofahrzeugen. Zusätzlich wurde auf die besonderen Risiken bei Elektro-LKWs eingegangen, da diese häufig über deutlich größere Batteriesysteme verfügen. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Wahl des richtigen Löschmittels, insbesondere im Zusammenhang mit Batteriebränden.

Im praktischen Teil der Übung, durchgeführt von Max Zenker, konnten die zuvor besprochenen Inhalte direkt am Fahrzeug nachvollzogen werden. Anhand eines Hybridfahrzeugs der Marke Opel zeigte Max den Kameradinnen und Kameraden unter anderem, wo sich die Notabschaltung befindet, wo die Hochvoltbatterie verbaut ist und welche weiteren sicherheitsrelevanten Bauteile im Fahrzeug vorhanden sind.

Die Übung vermittelte allen Teilnehmern wichtige Grundlagen im Umgang mit Fahrzeugen mit alternativen Antrieben und zeigte deutlich, welche besonderen Gefahren und Herausforderungen bei Einsätzen mit solchen Fahrzeugen auftreten können.

Ein besonderer Dank gilt Roland Noll und Max Zenker für die Vorbereitung und Durchführung der interessanten und lehrreichen Ausbildung. 🚒



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