05-2026 | Einsatzübung „B3 – Personen in Gefahr“

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ThemaEinsatzübung „B3 – Personen in Gefahr“Test
ReferentTest
DatumDienstag, 28.04.2026
von19:30 Uhr
bis21:00 Uhr
Übungsnummer05-2025
ÜbungsortFeuerwehrhaus Dammbach

Übungsbericht

Am vergangenen Übungsabend führte unsere Feuerwehr eine realitätsnahe Einsatzübung mit dem Stichwort B3 – Brand, Personen in Gefahr durch. Ziel dieser Übung war es, die standardisierten Abläufe bei Brandeinsätzen mit Menschenrettung zu festigen, die Kommunikation innerhalb der Einheit zu stärken und das Zusammenspiel mit dem Rettungsdienst unter einsatznahen Bedingungen zu trainieren.

Nach dem Eintreffen des Hilfeleistungslöschfahrzeugs (HLF) verschaffte sich der Gruppenführer unverzüglich einen ersten Überblick über die Lage. Im Rahmen dieser Lageerkundung wurde das betroffene Objekt von außen beurteilt sowie eine Befragung eines anwesenden Anwohners durchgeführt. Dieser gab an, dass sich noch mehrere Personen im Gebäude befinden könnten.

Auf Grundlage dieser Erkenntnisse und unter Berücksichtigung der vorgefundenen Lage wurde das Einsatzstichwort durch den Gruppenführer lageangepasst auf „B3 – Personen in Gefahr“ erhöht. Zeitgleich erfolgte die Nachforderung des Rettungsdienstes auf das Stichwort RD4, um eine ausreichende medizinische Versorgung sicherzustellen.

Unverzüglich wurden zwei Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz zur Menschenrettung eingesetzt. Diese gingen mit der gebotenen Eigensicherung und nach den geltenden Feuerwehr-Dienstvorschriften in das Gebäude vor. Die Trupps arbeiteten die Räumlichkeiten systematisch ab und führten eine strukturierte Personensuche unter erschwerten Sichtbedingungen durch.

Bereits nach kurzer Zeit konnten alle drei als vermisst gemeldeten Personen lokalisiert und gerettet werden. Die Rettung erfolgte zügig und unter Beachtung der geltenden Einsatzgrundsätze. Im Anschluss wurden die geretteten Personen an den Rettungsdienst übergeben, welcher die weitere medizinische Versorgung übernahm.

Während der gesamten Übung wurde besonderer Wert auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften (UVV), der einschlägigen Feuerwehr-Dienstvorschriften sowie der allgemeinen Sicherheitsregeln gelegt. Die Übung wurde zu keinem Zeitpunkt unter realen Gefahrenbedingungen durchgeführt; es handelte sich ausschließlich um eine geplante Ausbildungsmaßnahme.

Die Übungsziele – insbesondere die schnelle und strukturierte Lageerkundung, die korrekte Umsetzung der Menschenrettung unter Atemschutz sowie die reibungslose Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst – konnten erfolgreich erreicht werden.


🔍 Fazit

Die durchgeführte Übung hat eindrucksvoll gezeigt, wie entscheidend ein koordiniertes, ruhiges und fachlich fundiertes Vorgehen im Einsatzfall ist. Gerade bei Lagen mit Menschen in Gefahr zählt jede Minute – umso wichtiger ist es, dass alle Handgriffe sitzen und die Kommunikation innerhalb der Einsatzkräfte sowie mit anderen Organisationen reibungslos funktioniert.

Solche Übungen sind ein unverzichtbarer Bestandteil der kontinuierlichen Aus- und Fortbildung, um im Ernstfall schnell, sicher und professionell Hilfe leisten zu können.


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